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Februar-Highlight: Raymond MacDonald & Günter „Baby“ Sommer, Gast: Ulrich Gumpert – piano (Jazz)

28. Februar • 20:0022:00
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„Sounds, Songs & Other Noises“

 

Raymond MacDonald – alto & soprano sax

Günter Baby Sommer – drums & percussion

Gast: Ulrich Gumpert – piano

 

Günter Baby Sommer, geboren in Dresden, ist einer der Pioniere des europäischen Free Jazz.

In seiner über 50-jährigen Karriere hat er einen einzigartigen Ansatz für Percussion und einen faszinierenden, höchst persönlichen Stil entwickelt, der ihn um die ganze Welt geführt hat, wo er zahlreiche Kooperationen eingegangen ist und das Publikum mit Charme und Virtuosität begeistert hat. Er hat auch seine eigenen außergewöhnlichen Instrumente entwickelt und verfügt über eine unverwechselbare Klangwelt, die ihn als Meister und echte lebende Legende der Percussion auszeichnet.

Raymond MacDonald ist Saxophonist und Komponist mit einer umfangreichen Karriere in den Bereichen Musik, interdisziplinäre Kunst und Wissenschaft. Ein Großteil seiner Arbeit beschäftigt sich mit den Grenzen und Unklarheiten zwischen dem, was üblicherweise als Improvisation und Komposition angesehen wird. Als Saxophonist und Komponist hat MacDonald über 60 CDs veröffentlicht, weltweit Tourneen und Rundfunkauftritte absolviert und Musik für Film, Fernsehen, Theater, Radio und Kunstinstallationen komponiert.

Das Ergebnis ihrer Zusammenarbeit ist auf ihrer neuen CD „Sounds, Songs and some other Noises” zu hören. Diese fröhliche und feierliche CD zeigt zwei Künstler auf dem Höhepunkt ihres Schaffens, die mit faszinierenden Ideen neue Landschaften erkunden und die Zuhörer in ihre einzigartige und fesselnde Klangwelt entführen. Mal zerbrechlich und zart, mal ausgelassen und unbeschwert erkunden sie ihre Klänge und Songs mit dem telepathischen Verständnis alter Freunde, die eine schöne Zeit miteinander verbringen. Mit einer Reihe neuer, bezaubernder Stücke voller Wärme und Spannung tanzen und verweben sich Sommers unendlich einfallsreiche Rhythmen zu wundersamen perkussiven Geschichten, während das Saxophon manchmal schwebend und klagend, manchmal mit winzigen, subtilen, funkelnden Texturen suchend nach neuen Klängen sucht. Gemeinsam schaffen sie einen improvisierten magnetischen Charme, der einladend, unwiderstehlich und unterhaltsam ist. Luftige Melodien und Achterbahn-Improvisationen verschmelzen zu einem spannenden Abenteuer, das das Publikum in neue und herrliche Klänge eintauchen lässt.

Ulrich Gumpert: Geboren  1945 in Jena. Erster Klavierunterricht bei Vater Willy. 1961 Studium in Weimar, Hauptfach Waldhorn. 1964 Exmatrikuliert wegen ML.
1967 Studium in Berlin, Hauptfach Klavier. 1968 abgebrochen. Ab 1967 in diversen Bands von Klaus Lenz. 1971 Mitbegründer der Jazz-Rock-Formation SOK. 1973 Berufsausweis. Im gleichen Jahr Mitbegründer von SYNOPSIS, aus der 1984 das ZENTRALQUARTETT hervorging. Ab 1972 WORKSHOPBANDs in wechselnden Besetzungen und die Arbeit im DUO mit Günter Baby Sommer. Tourte u.a. mit Peter Brötzmann, Peter Kowald, Harry Miller, Louis Moholo. Es folgen Arbeiten mit Thomas Brasch, Peter Brasch und Jochen Berg. In den 1980er Jahren Beschäftigung mit Erik Saties Oeuvre de jeunesse pour piano. In dieser Zeit TRIO mit Radu Malfatti und Tony Oxley und DUOs mit John Tchichai und Steve Lacy. In den 1990er Jahren folgen Solo-, Duo-, Trio- und Quartettkonzerte. Ab 1991 FILMMUSIKEN in Zusammenarbeit mit Matti Geschonneck, u.a. einen Teil der Tatort-Krimis um Kommissar Markowitz.
2005 entstand das ULRICH GUMPERT QUARTETT, das heute in der Besetzung mit Jürg Wickihalder, Jan Roder und Michael Griener existiert. Ebenfalls 2005 bekam er den „Albert-Mangelsdorff-Preis“ (Deutscher Jazzpreis). 2010 Auftritte beim „Berlin New York“ Festival im Iron Dale Culture Center in New York. Bis heute aktive Konzerttätigkeit.

Ulrich Gumpert entwickelte einen eigenwilligen Personalstil, indem er die Erfahrungen aus Jazz- und europäischer Musikgeschichte auf originäre Weise nutzt und als Improvisator und Komponist der einen oder anderen musikalischen Entwicklung den einen oder anderen musikalischen Impuls verlieh und noch verleiht.

Über das Duo:

„Führend im zeitgenössischen Jazz” – The Guardian

„Musik, die so ausdrucksstark ist, ist in jedem Musikstil selten” – Jazz Wise

„Erstaunlich brillant” – Jazz Wise

„Ein uneingeschränkter Erfolg” – The Wire

„In der Lage, genau die Punkte zu individualisieren, an denen Chaos und Geistesgegenwart verschmelzen, wodurch die Musik ein unerwartetes Intensitätsniveau erreicht, bereichert durch wunderschön resonante Halos und bewusste melodische Reflexionen. “ – Touching Extremes

„Wie Ayler in seiner mittleren Schaffensphase beim Wandern im Hochland … Wahrscheinlich die angesagteste Jazz-Veröffentlichung des Monats.“ – Jazz Wise

„Die Interaktion zwischen diesen beiden herausragenden Musikern fesselt die Aufmerksamkeit des Zuhörers vom Anfang bis zum Ende: Intensität, Überraschung, Schönheit und kreative Kollisionen.“ – All About Jazz

Details

  • Datum: 28. Februar
  • Zeit:
    20:00–22:00
  • Eintritt: Spende